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Die verbotene Stadt

Gepostet am 2. Mai 2016 von in Motorrad, Reise

Wow – eine Filmkulisse mitten in der Wüste.

Ein Tagesausflug, nicht weit entfernt von Amman, führte uns durch eine typisch jordanische Geröllwüste. Völlig unerwartet näherten wir uns mitten im Nirgendwo einem völlig verlassenen Dorf. Uns wurde schnell klar, dass das eine Filmkulisse sein muss, da die hintere Hälfte der Häuser jeweils fehlte. Für uns wäre es der ideale Enduro-Spielplatz gewesen, wenn dort nicht ein einsamer Ziegenhirte den Bewacher der „verbotenen Stadt“ gegeben hätte.
Nach einer anfänglich heftigen verbalen Auseinandersetzung fielen dann die entscheidenden Zauberworte: „We are from Germany“. Wow – schlagartig schlug die Stimmung ins Positive um und wir mussten sofort zu seiner Hütte mitkommen, um gemeinsam einen Tee zu schlabbern. Gesagt – getan. Und gefühlt reisten wir soeben mit einer Zeitmaschine ca. zwei Jahrtausende zurück.

Tja, und so saßen bzw. lagen wir nun im Wohnzimmer dieser Einraumwohnung und genossen die Gastfreundschaft des Einsiedlers. Ein bisschen Tee schlürfen, ein wenig getrocknete Kamelscheiße rauchen und die Welt war wieder in Ordnung – so muss es sein. 😎

Also mal ganz ehrlich und unter uns:
Ich komme gerade aus dieser Hütte und bin mir ziemlich sicher: Wenn da kein Wellblechdach drauf gewesen wäre, dann könnte das der Stall sein, in dem vor rund 2000 Jahren der große Messias geboren wurde.
Aber jetzt geht es wieder auf’s Moped,
zurück uff moi heilix Blächle. 😀

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